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So berechnen Sie die Drahtgröße an einem Standby-Generator

Standby-Generatoren für private und kleine kommerzielle Anwendungen werden mit dem standardmäßigen 120/240-V-Bordnetz an Verbraucher angeschlossen. Die geeignete Drahtgröße hängt von der Spannung, dem Strom, dem Leistungsschalter am Generator und der Drahtlänge ab. Der Draht muss für die Systemspannung ausgelegt sein und den Strom führen können. Sie sollte außerdem der Leistung des Leistungsschalters entsprechen oder diese übersteigen, und die Länge sollte keinen Spannungsabfall von mehr als 3 Prozent verursachen. Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren werden bei typischen Hausinstallationen Drahtstärken zwischen 14 AWG und 6 AWG benötigt.

Die Drahtgröße hängt von der Leistung des Leistungsschalters ab, an den er angeschlossen ist.

Schritt 1

Überprüfen Sie das Typenschild des Generators auf die Systemspannung in Volt und die Generatorleistung in Watt. Die Systemspannung sollte 120 / 240V betragen. Die Generatorleistung kann im Bereich von 1000 W bis 10.000 W liegen.

Schritt 2

Notieren Sie sich die Amperezahl jedes Leistungsschalters. Es kann nur einen Hauptunterbrecher oder einen Hauptunterbrecher und mehrere Zweigunterbrecher geben. Das an einen einzelnen Hauptschalter angeschlossene Kabel oder die an die Abzweigunterbrecher angeschlossenen Kabel müssen der Strombelastbarkeit des Trennschalters entsprechen. Die Größe der Unterbrecher liegt typischerweise zwischen 15 A und 50 A. Die entsprechenden Mindestquerschnitte reichen von 14 AWG bis 6 AWG gemäß den Standardstromtabellen (siehe Ressourcen).

Schritt 3

Berechnen Sie den vollen Laststrom, den jeder Draht führen muss. Wenn nur ein Hauptschutzschalter vorhanden ist, ist der volle Laststrom die Generatorleistung in Watt, geteilt durch die Spannung. Wenn zum Beispiel die Generatorleistung 2400 W beträgt und mit 120 V betrieben wird, beträgt der Volllaststrom 20 A.

2400 / 120 = 20

Bei Zweigleistungsschaltern entspricht der Volllaststrom der Größe der angeschlossenen Last in Watt geteilt durch die Spannung der Last. Bei einer Last von 1500 W, die bei 120 V betrieben wird, beträgt der Volllaststrom 12,5 A.

1500 / 120 = 12.5

Wenn Sie die Größe der angeschlossenen Last nicht kennen, verwenden Sie die Stromstärke des Abzweigleistungsschalters als Volllaststrom.

Schritt 4

Überprüfen Sie die Drähte auf einen Spannungsabfall von 3 Prozent oder weniger. Für kleine Standby-Generatoren, die sich in der Nähe der Lasten befinden, ist dies normalerweise kein Problem. Bei weiter entfernten Geräten, bei denen die erforderliche Kabelgröße nahe am vollen Laststrom liegt, kann dies den Betrieb beeinträchtigen. Verwenden Sie Kabelwiderstandstabellen, um den Widerstand für jeden Draht zu ermitteln. Bei einem 14-AWG-Draht beträgt der Widerstand 2,5 Ohm pro 1000 Fuß. Der Spannungsabfall ist Strom mal Widerstand. Bei einem Strom von 12,5 A wäre der Spannungsabfall daher:

12,5 A * 2,5 Ohm = 31,25 V pro 1000 Fuß Länge

Für 100 Fuß wäre der Spannungsabfall ein Zehntel oder 3,125 V. Dies bedeutet, dass ein 100 Fuß langer Lauf von 14 AWG-Draht mit 12,5 A immer noch einen akzeptablen Spannungsabfall aufweisen würde. Ein Lauf von mehr als 115 Fuß würde den Spannungsabfallgrenzwert von 3 Prozent oder 3,6 V für 120 V überschreiten. In diesem Fall müssten Sie einen größeren Draht verwenden und diese Berechnung mit einem 12-AWG- oder 10-AWG-Draht wiederholen.